Der TRABOLD-Filter ist ein patentierter Hochleistungsfilter, der so erfolgreich in die nutzungsbedingte Ölveränderung eingreift, daß der herkömmliche Ölwechsel entfällt. Er ist der erste Ölfeinstfilter, der radial und axial filtert. Der Filtereinsatz ist nicht auf Druck, sondern auf Zug konstruiert und hält dadurch höchsten Betriebsdrücken stand. Es werden beste Filterleistungen ermöglicht, hohe Standzeiten der Filtereinsätze erreicht und die Größe des Filters auf das kleinste Volumen reduziert. Der TRABOLD-Filter ist ein System, bestehend aus dem patentierten Filtergehäuse, dem passenden TRABOLD-Filtereinsatz und den standardisierten Anschlüssen.
Bei Anwendung des patentierten Trabold-Feinstfilters ist es möglich, daß sich im Laufe der Zeit die Viskosität des Öles verändert. In den meisten Fällen steigt die Viskosität, um sich bei SAE 30 oder SAE 40 einzupendeln. Unsere Erfahrungen und die der Anwender zeigen, daß dies nicht mit einem erhöhten Kraftstoff- und Ölverbrauch einhergeht. Nach unserer Auffassung wird die Viskosität der Öle überbewertet: Öle mit niedrigen Viskositäten sind nicht zwangsläufig die besseren.
Laboranalysen wie z.B. auch Partikelzählungen belegen, daß die Öle bei Trabold-Filterung hervorragende ISO-Klassifizierungen erhalten. Grob- und Kleinstpartikel, die sich zusammenballen, werden herausgefiltert.
Es ist uns kein Fall bekannt, in dem bei Trabold-Filterung das Öl sauer wird. Die meisten TBN-Nummern liegen bei 10, selten bei 8. Der verschleißverursachende Feststoffanteil und der Wasseranteil steigen gegenüber Wasser nicht oder nur unbedeutend. Der Filtereinsatz sorgt für laufend niedrige Werte.
Angeblich verschleißen die Additive im Öl durch chemische und physikalische Beanspruchungen. Unsere Erfahrungen, eigene und fremde Messungen zeigen jedoch, daß dies ohne Bedeutung ist, solange der Filterbetrieb funktioniert. Der Trabold-Filter ersetzt durch ständige Herausnahme von Wasser, Metall- und Schmutzpartikel sowie Verbrennungsrückständen viele Aufgaben der Additive.
Bei Anwendung des Trabold-Filters erhält das Motoröl eine verbesserte Schmierfähigkeit. Wärmeinstabile Kohlen-Wasserstoff-Verbindungen verkoken durch die thermische Belastung des Öles im Motor. Auch durch Verbrennungsrückstände entsteht zusätzlich Kohlenstoff. Der im traboldgefilterten Öl verbleibende, gelöste Kohlenstoff erhöht die Gleiteigenschaften des Motorenöles. Dem Motorenverschleiß wird dadurch entgegengewirkt. Überprüfungen des Lasttragevermögens des gebrauchten, traboldgefilterten Motorenöles mittels einer Reichert-Reibverschleißwaage haben ergeben, daß sich die Schmierfähigkeit des traboldgefilterten Öles deutlich verbessert.
Visuelle Prüfungen von Motorenteilen zeigen außerdem, daß das feinstgefilterte Öl eine Vergütung der Oberfläche von Motorenteilen bewirkt. Diese Vergütung erfolgt durch den im Öl gelösten Kohlenstoff und ist hauchdünn. Neben einem Korrosionsschutz sind geringere Reibungs- und Leistungsverluste das folgerichtige Ergebnis. Meistens geht dies auch mit einer Abnahme der Geräuschentwicklung im Motor und z.T. mit einer Treibstoffreduzierung einher. Insgesamt läßt sich nachweisen, daß die Trabold-Filterung lebensdauerverlängernd auf den Motor wirkt. Bei Trabold-Feinstfilterung kann auf die hohe Additivierung der Öle verzichtet, auf preislich günstigere Öle zurückgegriffen und auf den üblichen Ölwechsel verzichtet werden.
Die Vorteile sind damit eindeutig: Neben einer besseren Rohstoffnutzung und einer Reduzierung des Altölanfalls wird bei Anwendung des Trabold-Ölfeinstfilters ein besserer Motorenlauf und eine Verringerung der laufenden Betriebskosten erreicht.
Praxistest mit dem TRABOLD-Ölfeinstfilter
Testleitung: Wolfgang Staab (Kfz-Meister), Horst Kiesler (Mechaniker-Meister)
Testdurchführung: Friedhelm Isselbächer (Wiss. Mitarbeiter)
Testauto: Renault R 5, Dieselmotor, 55 PS,
sehr guter Wartungszustand
Test-Kilometer: Die Testergebnisse beziehen sich auf eine km-Leistung von 100.000,
Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn.
Ergebnisse:
Zu den Testergebnissen im einzelnen:
Gesamteindruck:
Das Filtergehäuse besteht aus einem sehr gut verarbeiteten eloxierten Aluminiumgehäuse. Die Abdichtung zwischen den Gehäusedeckeln und dem Gehäuse erfolgt mit hochwertigen O-Ringen.
Durch die Kühlrippen am Filtergehäuse wirkt der Ölfeinstfilter gleichzeitig als Ölkühler.
Die Anschlußteile sind standardisiert. Dadurch ist der Einbau an Motoren sehr einfach. Der Filter kann bei Verkauf des Kraftfahrzeuges ohne Probleme wieder ausgebaut und in das nächste Fahrzeug übernommen werden. Er ist kein Wegwerfprodukt.
Der Wechsel des Filtereinsatzes ist einfach vorzunehmen. Die Zeitdauer für den Einsatzwechsel beträgt maximal 10 Minuten. Das Filtergehäuse wird nach dem Wechsel des Filtereinsatzes wieder 100%ig dicht.
Ölprüfung:
Vor dem Einbau des TRABOLD-Filters wurde ein Ölwechsel mit Markenöl auf Mineralölbasis, Viskositätsklasse SAE 15W/40, durchgeführt. Der km-Stand betrug zu diesem Zeitpunkt 80.000, beim Erheben der Testergebnisse 180.000. Während dieser Zeit wurde kein Ölwechsel vorgenommen, auch der Standardfilter wurde belassen.
Alle 15.000 km wurde der Filtereinsatz des TRABOLD-Filters gewechselt, fehlendes Motoröl wurde mit dem o.a. Markenöl ergänzt.
Nach einer Fahrstrecke von 100.000 km wurde das gebrauchte, feinstgefilterte Motoröl einer Druckbelastbarkeitsprüfung unterzogen. Zur Anwendung kam dabei das Prüfverfahren mittels der Reichert Reibverschleißwaage.
Die Testergebnisse der Prüfung:
Mit der Reichert Reibverschleißwaage wird das Lasttragevermögen von flüssigen Schmierstoffen geprüft.
Eine festgeklemmte Stahlzylinderrolle wird an einen umlaufenden Schleifring gepreßt. Der Schleifring taucht in seinem unterem Drittel in die zu prüfende Schmierflüssigkeit. Die Reibgeschwindigkeit beträgt 1,65 m/s, der Anpreßdruck 300 N. Je nachdem, ob der zu prüfende Schmierstoff früher oder später einen tragfähigen Film bildet, ist die entstehende elliptische Abriebfläche kleiner oder größer. Aus der Abriebfläche [mm2] kann das Lasttragevermögen [N/mm2] des Schmierstoffes ermittelt werden.
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Das Ergebnis ist eindeutig: Das Lasttragevermögen (Druckbelastbarkeit des Ölfilms) des gebrauchten, feinstgefilterten Öles ist 4,25-fach höher als das von neuem Motoröl, das zum Auffüllen benutzt wurde. Eine vergleichende Überprüfung mit einem neuen, vollsynthetischen Markenöl ergab dasselbe Resultat: Das gebrauchte, feinstgefilterte Öl ist den beiden Vergleichsölen hinsichtlich der Schmierfähigkeit weit überlegen. |
Abrieb ohne TRABOLD-Filter |
verminderter Abrieb mit TRABOLD-Filter |
Schlußbetrachtung:
Bei Anwendung des TRABOLD-Filters erfährt das Motoröl eine Verbesserung hinsichtlich der Schmierfähigkeit. Der Filter sorgt für eine ständige Herausnahme von Wasser, Metallabrieb, Schmutzpartikeln und Verbrennungsrückständen.
Wärmeinstabile Kohlenwasserstoffverbindungen verkoken durch die thermische Belastung des Öls im Motor. Auch diese Partikel werden größtenteils herausgefiltert. Der noch im Öl in gelöster Form ( kolloide Lösung) verbleibende Kohlenstoff erhöht die Gleiteigenschaften des Motoröls wesentlich. Dadurch wird dem Motorenverschleiß entgegengewirkt. Eine visuelle Prüfung der Motorenteile ergab außerdem, daß das feinstgefilterte Öl eine Vergütung der Metalloberfläche der Motorenteile hervorruft. Geringere Reibungs- und Leistungsverluste müssen das Ergebnis sein.
Insgesamt muß angenommen werden, daß der TRABOLD-Ölfeinstfilter lebensdauerverlängemd auf den Motor wirkt.
Der TRABOLD-Filter wird als der technologisch weitestentwickelte Feinstfilter angesehen. Er filtert sowohl radial als auch axial. Der Filtereinsatz ist nahezu verpressungsfrei und garantiert ein Höchstmaß an Nutzungsdauer.
Zu den Vorteilen einer besseren Rohstoffnutzung und Reduzierung beim Altölanfall kommen bei Anwendung des TRABOLD-Ölfeinstfilters ein besserer Motorenlauf und eine Verringerung der Betriebskosten hinzu.
